Ausstellungstipp in DNEWS24

Museum Barberini: Die Form der Freiheit. Internationale Abstraktion nach 1945

Ein neues Ausstellungs-Highlight im privaten Museum Barberini in Potsdam.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Malerei völlig neue Wege. Mit dem Abstrakten Expressionismus in den USA und dem Informel in Westeuropa wandte sich eine junge Künstlergeneration von den Stilrichtungen der Zwischenkriegsjahre ab: Statt figurativer Darstellung oder geometrischer Abstraktion verfolgte sie einen ungestüm-expressiven Umgang mit Form, Farbe und Material. Als Ausdruck individueller Freiheit erhielt die spontane künstlerische Geste symbolische Aufladung. Großformatige, flächige Farbfeldmalereien schufen einen meditativen Raum zur Auseinandersetzung mit den Grundfragen menschlicher Existenz.

Die Ausstellung untersucht das kreative Wechselspiel zwischen Abstraktem Expressionismus und informeller Malerei im transatlantischen Austausch und Dialog von Mitte der 1940er Jahre bis zum Ende des Kalten Kriegs. Gezeigt werden mehr als 90 Arbeiten von etwa 50 Künstlerinnen und Künstlern, darunter Sam Francis, Helen Frankenthaler, K. O. Götz, Lee Krasner, Georges Mathieu, Joan Mitchell, ErnstWilhelm Nay, Barnett Newman, Jackson Pollock, Judit Reigl, Mark Rothko und Cly!ord Still. Zu den mehr als 30 internationalen Leihgebern gehören das Centre Pompidou in Paris, die Tate Modern in London, das Museo nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid, das Whitney Museum of American Art in New York, das Museum Frieder Burda in Baden-Baden sowie die Peggy Guggenheim Collection in Venedig. Eine Ausstellung des Museums Barberini, Potsdam, und der Albertina Modern, Wien. Mit großzügiger Unterstützung der Fondation Gandur pour l’Art, Genève.

Der Besuch im Museum Barberini

  • Ausstellung: Die Form der Freiheit. Internationale Abstraktion nach 1945
  • Dauer: 4. Juni – 25. September 2022
  • Öffnungszeiten: 10–19 Uhr, täglich außer dienstags
  • Ort: Alter Markt Humboldtstraße 5–6, 14467 Potsdam
  • Eintrittspreise: 16,00 Euro regulär Mo, Mi–Fr, 18,00 Euro regulär Sa–So, Feiertage

DNEWS24 auf Twitter folgen

DNEWS24-Beitrag teilen