Krieg und Inflation als Stimmungskiller

Die Deutschen sehen schwarz

Die Politik der ruhigen Hand der Merkel-Jahre ist vorbei. Es gibt viele Gründe für die Bürger, unruhig zu werden.

Das Meinungsforschungs-Institut INSA hat in einer aktuellen Umfrage Bürger nach ihrer persönlichen Einschätzung der Zukunft befragt. Das Ergebnis ist ernüchternd.

Kommen die Befragten mit dem ihnen zur Verfügung stehenden Einkommen aus?

Die relative Mehrheit von 46 Prozent der Befragten kommt mit ihrem Einkommen aus, wobei männliche Befragte dies häufiger als weibliche angeben (50 zu 43 %). 39 Prozent der Umfrageteilnehmer kommen hingegen mit ihrem Einkommen nicht aus, wobei weibliche Befragte dies häufiger als männliche angeben (42 zu 37 %). Acht Prozent wissen hier keine Antwort abzugeben und sechs Prozent machen keine Angabe dazu.

Während Befragte ab 50 Jahren (je 51 %) jeweils absolut-mehrheitlich mit ihrem Einkommen auskommen und Befragte zwischen 40 und 49 Jahren (46 %) dies relativ-mehrheitlich tun, geben Befragte zwischen 30 und 39 Jahren (44 %) knapp relativ-mehrheitlich an, dass sie nicht mit ihrem zur Verfügung stehenden Einkommen auskommen. Befragte zwischen 18 und 29 Jahren sind diesbezüglich gespalten (40 % stimme zu, 39 % stimme nicht zu).

Während Wähler der AfD (54 %) sowie der Linken (57 %) jeweils absolut-mehrheitlich mit ihrem Einkommen nicht auskommen, kommen Wähler der anderen Parteien damit jeweils mehrheitlich aus, wobei Wähler der SPD (49 %) dies relativ-mehrheitlich und Wähler der anderen Parteien (58 – 64 %) jeweils absolut-mehrheitlich angeben.

Blicken die Befragten überwiegend optimistisch in die Zukunft?

Die relative Mehrheit von 43 Prozent der Befragten blickt überwiegend nicht optimistisch in die Zukunft, wohingegen 37 Prozent der Befragten angeben, dass sie überwiegend optimistisch in die Zukunft blicken. 17 Prozent wissen nicht, ob sie optimistisch in die Zukunft blicken oder nicht, und drei Prozent machen keine Angabe dazu.

Sämtliche Altersgruppen blicken jeweils (knapp) relativ-mehrheitlich nicht optimistisch in die Zukunft, wobei dieser Anteil tendenziell leicht mit zunehmendem Lebensalter ansteigt, von 39 Prozent bei den jüngsten Befragten bis auf 46 Prozent bei den 50-bis 55-Jährigen (Befragte ab 60 Jahren: 44 %). Dennoch verhält sich der Alterstrend genauso bei den Befragten, die überwiegend optimistisch in die Zukunft blicken (von 33 auf 40 %). Umgekehrt verhält sich dieser bei denen, die hier keine Antwort wissen (von 23 auf 15 %), sowie keine Angabe machen (von 5 auf 1 %).

Während Wähler der Linken (60 %) sowie der AfD (64 %) jeweils absolut-mehrheitlich nicht optimistisch in die Zukunft blicken, tun dies die Wähler der anderen Parteien jeweils relativ-mehrheitlich (44 – 49 %).

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